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Warum war die Freimaurerei in totalitären Regimen verboten bzw. unterbunden?

Die freimaurerische Gedankenwelt ist jeder Diktatur diametral entgegengesetzt und kann deshalb in allen totalitären Systemen nicht geduldet werden. Das gleiche gilt auch für alle fundamentalistisch-religiös regierten Staaten. In Deutschland wurden unter dem Nationalsozialismus die Logenhäuser geschlossen und beschlagnahmt, die Freimaurer verfolgt und ab 1935 verboten.

Die Ablehnung durch Diktaturen hat folgende Gründe: Diktaturen sind streng nationalistisch

Die Freimaurerei unterstützt zwar die Bindung an das Vaterland, ist aber vom Grundsatz her international und weltoffen. Als ideales Leitbild schwebt ihr die Weltbruderkette vor. Die Freimaurerei achtet die Würde aller Menschen gleich, unabhängig von Hautfarbe, Rasse, Religion, Nationalität, Herkommen.

Diktaturen fordern ein Denken nur in parteidogmatischer Richtung einer festen Ideologie. Umfassende Kontrolle dient der Absicherung des autoritären Systems. Die Freimaurerei fördert und fordert das Nachdenken, das Bilden einer individuellen Meinung und will den Menschen zur geistigen Freiheit führen.

Die Freimaurerei ebnet den Menschen einen Weg zur eigenständigen Persönlichkeit. Diktaturen brauchen bedingungslos gleichgeschaltete Gefolgsleute. Die Diktatoren huldigen dem Prinzip: die Partei hat immer recht. Die Freimaurerei ist auf rein demokratischer Grundlage aufgebaut.

Die Freimaurerei betreibt keinen Persönlichkeitskult. Diktaturen und fundamentalistische Regimes / Gruppen verherrlichen einen Führer oder geistiges Oberhaupt. Sie sind streng hierarchisch organisiert.

Die Diktatoren haben Humanität und Toleranz als Gefühlsduselei verächtlich gemacht, während die Freimaurer nie ganze Völker oder Volksgruppen als Untermenschen oder Personengruppen (z.B. Menschen mit Behinderung) als „unwertes Leben“ bezeichnen würden.

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