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Beschäftigt sich die Freimaurerei mit Esoterik, Magie, Alchemie?

Esoterik heißt wertneutral: „nach innen gerichtet“. Es handelt sich speziell um die Bräuche eines Kultverbandes, die Außenstehenden unbekannt bleiben sollen. In diesem Sinn haftet der Freimaurerei etwas Esoterisches an, ohne dass sie ausschließlich auf Esoterik fixiert wäre. Mit Magie hatte die Freimaurerei niemals etwas zu tun. Wir wollen nicht geblendet werden wie wir niemanden blenden, d.h. falsche Hoffnung schüren wollen. Gleichwohl kann man die Wirkung des Rituals nicht verleugnen, aber auch nicht eindeutig belegen.

Die Alchimie war ein vorwissenschaftliches Untersuchungsfeld, was gelegentlich auch in die Freimaurerei Einzug fand. Man suchte nach dem „Stein der Weisen“ oder besser: dem „Stein der Weisheit“. Er ist bis heute nicht gefunden worden, und es wird wohl auch kommenden Generationen nicht gelingen, ihn aufzufinden. Während die Freimaurerei sich schnell von diesem Irrweg trennte, schritten z.B. Rosenkreuzer darauf weiter. (Siehe 081.)

Richtig ist, dass Freimaurer einen Zugang zu spirituellen Erfahrungen suchen, die einerseits über das Irdische hinausweisen, andererseits aber ihre „Bodenhaftung“ sicherstellen. Das „Hier und Jetzt“ zu begreifen und dafür gerüstet zu sein, bewahrt den Freimaurer, „versponnenen“ Hirngespinsten oder fragwürdigen Bräuchen anheimzufallen.

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